Tuesday, May 29, 2012



Kapiert es doch endlich:


Gute Schulen und Hochschulen stechen Sportvereine, tolle Arenen und die schönsten Stadien um Längen aus in ihrer SOGWIRKUNG und ATTRAKTIVITÄT


Mir platzt der Kragen, wenn ich die in den Medien erscheinenden Kritiken anerkannter Denker und Wissenschaftler an den Mängeln unseres Bildungssystems, dem Beharrungssvermögen der Lehr- und Forschungseliten in ihren Elfenbeintürmen, der Universitätshierarchien und der Unfähigkeit zu Wandel und Innovation der Kultusministerien und der KMK-Dinos bedenke.

Ich habe die wichtigsten Kritiken aus SZ, FAZ, Die ZEIT, Spiegel u.a seit meinem ersten Fulbright-Jahr 1974/75 in Dallas,TX gesammelt und werde immer fassungsloser, seit ich sehe, daß sich auch nach fünf weiteren Jahren im Ausland und der Rückkehr aus meinen abschließenden letzten Fulbrightjahren 1994 und 1995 (Philadelphia und Haverford,PA) die Situation im Bildungswesen nicht nur nicht gebessert, sondern extrem verschlechtert hat.

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen für die immer häßlicher werdenden Folgen der Stagnation zwischen den politisch Verantwortlichen und den leidgeprüften akademischen Institutionen sind für jeden, der in diesem System lehrt und arbeitet, entmutigend und für Karriere, Gesundheit und Ausbildungsqualität der jungen Generation und der ganzen Gesellschaft ein Disaster.

Auf der anderen Seite bietet dieser Zustand ein Bonanza für einige akademische Projektehascher, Gutachtenfetischisten, von den notorischen Quatschbudengäste der TV-Medien ganz zu schweigen. Dieses und das leidige “Umsetzungsproblem” sind eigentlich etwas für den Bundessteuerzahlerbund.

Wenn man heute als vom Staat bezahlter und geförderter Wissenschaftler und Forscher nicht darauf achtet, daß dem beantragten und bewilligtem Forschungsprojekt Umsetzung und Nachhaltigkeit ernsthaft und transparent garantiert werden - schon aus Rücksicht auf den Steuerzahler - gerät man leicht in den Verdacht des Systemmelkers.


Generell ist es eine traurige Entwicklung im Deutschland der letzten 30 bis 40 Jahre, daß sich die Universitäten für die Brennpunkte der Gesellschaft - in starkem Gegensatz zu den amerikanischen, englischen und nordeuropäischen - kaum interessieren, es sei denn es springt Bares oder leicht erkauftes Forscherprestige für den Einzelnen dabei heraus. Dabei fragt man sich bei genauem Hinsehen auf manche weithin verbreitete Forschungsergebnisse, z.B. im Fall des “Jenaer Modells der Lehrerbildung 2011” : C U I B O N O ?

Eine Sogwirkung für die Bürgerschaft oder die städtische Umgebung der Hochschulen, für spendenfreudige Alumnen, auf ausländische Studenten und Professoren oder für anspruchsvolle Indutrieansiedlungen kann man mit völliger Konturenlosigkeit und blauem Dunst nicht erreichen.

Bloß nicht hinabsteigen in die “Niederungen” der gesellschaftlichen Realitäten, in die prestige-arme politische Bildungswelt, schon gar nicht in die prestige-schädlichen Niederungen um Kinder, Kitas, deren Erziehungspersonal, Schulen, Lehrerausbildung, ausländische oder zugewanderte Schüler und Studenten ( ein beschämendes Provisorium, mit dem wir diese Studenten in die Uni und die Gesellschaft seit Jahrzehnten zu integrieren versuchen).

Ausgleich für die psychische Belastung der Studenten durch nachhaltige Kultur- und Sportangebote - Fehlanzeige.

Aber dann: Widerstandslose Aufgabe der Humboldtschen Universität zu Gunsten eines Torsos; denn da man die Resourcen nicht aufbringen will, hat man die zweite Hälfte der amerikanischen Universitätsidee, die systemische sportliche-kulturelle Konstituente zynischerweise weggelassen.

Führende patriotisch denkende Wirtschaftsexperten und Professoren wie Scheer (jetzt Software AG), Plattner (SAP), Hirschi und eben erst Kollege Müller-Erstel aus Frankfurt (SZ Mai 23, 2012) fordern deshalb mit Nachdruck die Abschaffung des Beamtentums im gesamten Bildungsbereich, damit sie selbst frei von staatlicher Bevormundung und unabhängig von äußerst mittelmäßigen Institutionen und deren hirnloser Bürokratie die Gestaltung der Bildungsstrukturen in die Hand nehmen können. Sie fordern sofortige Maßnahmen für eine Stiftungskultur. die den Namen verdient, eine Stipendienkultur, die die Studierenden erreicht und die besten ausländischen Wissenschaftler an die Unis lockt, eine bildungs- und kulturpolitische Offensive, die die Universitäten als DIE HEFE, DEN KRISTALLISATIONSPUNKT der bürgerschaftlichen Entwicklung darstellt.

Wenn es aber den Partei-Taktikern und Provinz-Fürsten aus der Politk gelingt, für Stadionneubauten ( wie in Erfurt und Jena nach dem Beispiel des Stadionneubaus Essen) weitere Millionen und Milliarden vom Steuerzahler zu erpressen, die Erhaltung aller Provinztheater und Konzerthallen für unverzichtbar zu erklären, dann wird dies zur noch stärkeren Marginalisierung der Hochschulen führen. Die Studenten werden noch weniger Möglichkeiten erhalten, ihre kreativen Fähigkeiten in Kultur und Sport zu zeigen und zu üben für die eigene Karriere.

Die Sogwirkung (Lieblingsbegriff der polit. Rattenfänger) der jedes Jahr bankrotten und um Steuergelder bettelnden Clubs CZ Jena, RW Erfurt, Dynamo Dresden oder gar Hertha BSC Berlin etc... ist gleich NULL.

Die europäische Arroganz gegenüber der amerikanischen Talentförderung in Schulen und Hochschulen wegen Vernachlässigung des akademischen Ausbildung der Athleten oder Musikstudenten ist unangebracht. Man kann von den US-Universitäten vielmehr lernen, wie unsere europäische Idee der Universität in der Geschichte hinsichtlich ihrer Außenwirkung und Integrationsleistung einmal funktioniert hat.

Lange können und werden unsere jungen Menschen, deren Eltern und Familien nicht mehr warten. Hier liegt Zündstoff für Konflikte und Aufruhr der mündiger werdenden Bürger. Unsere Demokratie wird merklich schärfer und intelligenter beobachtet und die erschreckend progressive degenerative Entwicklung der sie tragenden Institutionen sticht jedem enigermaßen wachen Staatsbürger ins Auge. Die fehlende parlamentarische Sorgfalt für die Qualität der Institutionen und Unfähigkeit der Regierungen, die Qualität dieser Institutionen zu sichern oder gar zu verbessern und an die Entwicklungen anzupassen, macht uns zornig und besorgt um die Zukunft. Wenn erst die Mehrheit der Studenten erkennt, daß unter diesen Umständen ihre Zukunftschancen minimiert werden, wird es der Anfang von Chaos sein. So habe ich das, wenn auch unter anderen Vorzeichen, als Student (u.a. bei Prof. Abendroth) im Marburg und Frankfurt der späten 60er Jahre erlebt.


KULTUR und SPORT - lange als zweitrangig an den deutschen Unis angesehen - sind die wichtigsten und wirkungsvollsten sozial-integrativen Elemente. Also müssen Sport und Bewegungserziehung genauso wie Theater, Musik, Rhetorik, Tanz da angeboten werden, wo die Kinder und Jugendlichen tagsüber sind - in den Kitas, Schulen, später als Studenten tagsüber und über die langen Wochenenden - in den HOCHSCHULEN.


WAS IST ZU TUN?

Unsere Sportwissenschaftler müssen neben ihren Wissenschaftsvorhaben attraktive akademische Sportstudiengänge mit dem praktischen Ziel der Bildung und Führung von Hochschulmannschaften in einer Hochschul-Liga in den populären Sportarten und regelmäßigen Mannschaftswettbewerben gegen andere Hochschulen entwickeln.

Die in den Schulen durch Mannschaftswettbewerbe, regelmäßigen täglichen Sportunterricht und wöchentlichen teamsport zu entwickelnde Talentförderung wird damit in den Hochschulen fortgesetzt. Eine Basis für den Leistungssport wird so geschaffen. Die Vereine und Verbände sind damit von der Talentförderung weitgehend entlastet. Ihre Mannschaftswettbewerbe beziehen sich lediglich auf den Erwachsenensport. Folglich werden die steuerlichen Fördermittel und Lottogelder frei für die Talentförderung in den Bildungsinstituten und die Ausbildung der Sportlehrer und Dozenten.(http://schuelerfitness.blogspot.com).


Steuerlich geförderter Bau von Stadien und Sporthallen wird auf die Bildungseinrichtungen beschränkt - zusätzlich zu Stiftungs- und Wirtschaftsgeldern. Die Stadien und Arenen der Städte werden in den Campus der Universitäten integriert und gehen in deren Besitz über. Pofi-Vereine können das Stadion mieten.

Wenn man in einer kleinen oder mittelgroßen Stadt in den USA ins Theater oder Konzert geht, spielen dort die Studenten der colleges zusammen mit den besten der high schools, gefördert mit Stolz und Nachhaltigkeit von Stiftungen aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft ( inkl. deutscher (!!!) Firmen wie Siemens, VW, DB etc...), mit bewundernswerter jugendlicher Dynamik.

Das Gleiche gilt für die Talentförderung und die Sportunterhaltung der Studenten, deren Familien, der Alumnen und der Bürger einer Stadt, die es gelernt haben und schätzen, sich mit ihrer Universität über deren Ausstrahlung zu identifizieren und deren Veranstaltungen regelmäßig besuchen.

Das macht die städtische Umgebung attraktiv für Investitionen und lockt junge Familien und Wissenschaftler aus allen Ländern. Ein großer Schweizer Pharmakonzern machte vor 8 Jahren bei der Auswahl des Standortes ihres europäischen Forschungszentrums die Qualität der Bildungsinstitutionen einer Großstadt zum Hauptkriterium. München gewann.

Im Kompetenzgerangel, im Behördenwirrwarr und im schwindsüchtigen Institutionswesen zu verelenden, das ist den Universitäten und der engagierten Bürgerschaft schon lange ein Graus.

Der schnelle Rückzug von Professor Peter Glotz, ehemaliger hoffnungsvoll berufener und gestarteter Gründungspräsident der Universität Erfurt drückt die fehlende Bereitschaft der hiesigen Gesellschaft und die ignorante und fatale Distanz der Politiker (und nicht nur der Provinzpolitiker) zur akademischen Welt aus. Als politisches UND wissenschaftliches Schwergewicht wußte Glotz um die Bedeutung der neuen Universitätsidee. Er kämpfte für und arbeitete daran solange, bis ihm die Provinzpolitik die Resourcen verweigerte und weitsichtigere Gesellschaftslenker aus der Schweiz ihn abwarben. Ein vielversprechender Paradigmenwechsel wurde damit zurückgenommen.

Heute setzt die politische Führung Erfurts und Thüringens wieder auf die bestenfalls drittklassige, von den Bürgern vermeintlich höher geschätzte Attraktivität einer zweifelhaften Fußballmonokultur und beschließt einstimmig (!) den Bau neuer Stadien mit Steuergeldern. Weder von den Universitäten noch von der Wirtschaft ist Protest zu hören - leichtes Spiel also für die Populisten aus der Politik. Dabei gibt es gottseidank und mit wachsender Tendenz Gegenbeispiele in Deutschland: Die RhWTH in Aachen, die TU Karlsruhe, die Uni Heidelberg und die Unis in Berlin haben die dortigen Fußballclubs an Sogwirkung weit überholt. Das Ruhrgebiet verliert trotz Schalke, Dortmund, Düsseldorf und des mit einer dreistelligen Millionenzahl erstellten Stadionneubaus in Essen an Attraktiviät. Dagegen gewinnen Folkwang in Essen und das Opernhaus in Bochum z.B. an Ausstrahlung.


Deshalb hier meine Vision für einen Paradigmenwechsel, zunächst mit der Betonung auf Sport in Bildung und Gesellschaft:


DIE UNIVERSITÄT JENA UND DIE NEUE SPORTLICHE PERSPEKTIVE -

exemplarisch ausgewählt als für eine Transformation überschaubare Region Thüringens


Die Gründung einer


a) regionalen Schul-Basketball-Liga, TSBL für zunächst die Gymnasien der Region Erfurt, Jena, Weimar, Ilmenau und

b) einer sukzessiv auszubauenden akademischen Basketball-Liga TABL oder THBL für die TU Ilmenau, FSU und Fachhochschule Jena, UNI und Fachhochschule Erfurt, Bauhaus-Uni Weimar


unter der Führung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, in Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulen der genannten Region.


Die Bauhaus-Universität Weimar und die Musikhochschule Weimar übernehmen die Gestaltung einer ähnlichen Initiative für die ebenso vernachlässigte kulturelle Konstituente der Schulen und Hochschulen der o.g. exemplarischen Region. Die Theater und Konzerthäuser der Region werden von den Studenten bespielt und von den Hochschulen verwaltet. Das DNT behält natürlich seine Sonderstellung. Die jugend- und akademiefernen oder gar -feindlichen Verwaltungsbeamten der Städte in den Sportämtern, Jugendämtern, Schulämtern, Schulverwaltungsämtern etc...) werden zu Angestellten und Managern der Bildungsinstitute umgeschult und beziehen ihre Arbeitsplätze in den Schulen und Hochschulen, also vor Ort.

Die traditionellen Orchestermusiker und Schauspieler (bisher schlecht bezahlte Hauptberufler) der Klein- und Mittelstädte der Region werden als unverzichtbare Lehrer, Dozenten und Experten fürs management in den Unterrichtsbetrieb der Schulen und Hochschulen integriert). Das Land unterstützt den Paradigmenwechsel mit einer garantierten Kopfpauschale für Schüler und Studenten. Wirtschaft und Stiftungen beteiligen sich an der Finanzierung nachhaltig.


Damit könnten wir täglichen Sportunterricht als Vorausetzung für die Findung der Begabungen und Interessenten für Basketball (z.B.) und mehrmals in der Woche stattfindendes Mannschaftstraining für die Mannschaften (m/w) begründen. Die anderen Sportarten, vor allem Ballsportarten wie VB, FB, HB und Softball werden dem Beispiel mit Sicherheit folgen wollen. Ähnliches gilt für die kulturellen Leistungsangebote der Bildungsinstitute im Laufe der Zeit.

Danach würden wir regelmäßige Mannschaftswettbewerbe und Schul-Liga- und schließlich Hochschul-Liga-Wettbewerbe einmal pro Woche starten können.

Der Bayerische Basketballverband, einige CEOs der Thüringer Wirtschaft, einige Elternsprecher von Gymnasien und Sportärzte in Weimar und Erfurt, besonders meine eigenen Studenten aus meiner Dienstzeit an der Uni Jena haben mich immer wieder dazu ermutigt, fasziniert von meinen Vorträgen zu der Bedeutung von Sport und Kultur an den amerikanischen Universitäten, deren Sogwirkung und Ausstrahlung auf die akademischen und politischen Gemeinden.

Die Studenten werden über den Weg meiner Initiative regelmäßig informiert.

Dem Bundesausschuß für Sport und einigen Wirtschaftsgremien liegen meine Ideen in der ausführlichen Variante vor. Herr E. Gienger, MdB und Frau D. Freitag, MdB, als Sportausschußmitglieder haben mir in persönlichen, aber mit Mutlosigkeit und Ausflüchten in die Kompetenzlage gekennzeichneten Schreiben abschlägig geantwortet. Kollege Gebauer (FU Berlin) teilt meine Meinung, daß Sport dahin gehört, wo die Kinder und Jugendlichen tagsüber sind, verurteilt die Gutscheinaktion der Bundesregierung und kritisiert die o.g. MdB´s als zu sehr auf Spitzensport und glamoröse Sportveranstaltungen fixiert. Die Vize-Präsidentin des DOSB, Gudrun Doll-Tepper (FU Berlin) hat mir einen Funktionär des DOSB zum Verhandeln geschickt. Ebenso veranlaßten Herr Sperscheider und Herr Haupt (KM Thüringen und KM Sachsen) ein Gespräch zwischen einem ihrer Sportreferenten und mir: meine Intiative sei unausführbar und ich solle doch wenigstens “das Bißchen” (so der Sportref. wörtlich), was man hiezulande den Jugendlichen und Studenten sportlich und kulturell in Schule und Hochschule bieten könne, schätzen und erhalten helfen - sancta simplicitas.

Einige meiner Adressaten ignorieren bis die Aufforderung zum Engagement für den Paradigmenwechsel. Ich vermute als Gründe gezieltes Totschweigen, Feigheit und fehlender Patriotismus.

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktion und lege Ihnen gerne meinen ausführlichen Plan zum Paradigmenwechsel vor. Die Antworten anderer Mitglieder des Sportausschusses des Bundestages in Berlin sind teilweise sehr ermutigend und zustimmend (Grüne, Linke).



Mit freundlichen Grüssen


Heiner Garg



P.S.:


US-Sportwissenschaftler waren vor der letztjährigen Frauenfußball-weltmeisterschaft in Deutschland aufgefordert worden, die Medaillenchancen der teilnehmenden Nationalteams vorauszusagen: Ein Kriterium war der Grad der akademischen Ausbildung unter den Spielerinnen einer Mannschaft. Sie sagten dem deutschen Team Platz vier - höchstens - voraus, wobei die bisherigen großen Erfolge des DFB Teams den relativ niedrigen akademischen Anteil des Teams nicht ausgleichen konnten. Die deutschen WM-Damen landeten mit Glück und Mühe und starker Unterstützung des Heimatpublikums auf Platz vier.

Meine Schlußfolgerung ist nicht, daß sie weniger gut ausgebildet oder gar weniger intelligent sind. Aber sie werden eben nur in Vereinen und im DFB-Verband ausgebildet und nicht wie alle anderen Top-Teams in Allgemeinbildenden Schulen und Colleges wie z.B. in den USA und JAPAN.

Beide kamen ins Finale! - Ein Schelm, der Böses dabei denkt!!

Und da war ja auch noch die vom DFB geliebte und trotz miserabler spielerischer und technischer Qualität ihres WM-Teams immer noch amtierende Trainerin Frau S. Neid - mit beamtenähnlicher Jobgarantie.

Können Sie sich vorstellen, zu was eine USV Jena Damenmannschaft fähig wäre, wenn sie aus den Jenaer oder benachbarten Gymnasien mit täglichem Sportunterricht, regelmäßigem täglichem FB-Training, wöchentlichen Mannschaftswettbewerben gegen andere Gymnasien entwickelt würde?

Wenn dann diese Mannschaft aus unserer FSU oder aus Nachbarhochschulen (FH Jena,Erfurt,Ilmenau,Nordhausen etc...) mit regelmäßigem Wettbwerb in einer TAFL (Thüringer Akademische Fußball Liga) sich weiterentwickeln könnte, dann hätten wir:

- keine Finanzierungsprobleme, aber volle Stadien mit Studenten, deren Eltern und Familien, Alumnen und Bürgern der Stadt mit Stolz auf ihre Uni (ohne hooligans)

- eine weitere Finazierungsquelle für die Uni,

- Teamgeist auf allen Ebenen der Uni,

- eine viel intensivere Bindung an die Uni mit emotionalem Ausgleich für die Härte des Studiums,

- eine ganz andere Alumnenkultur,

- eine andere Medien- und Sponsorenaufmerksamkeit statt beschämendes jährliches Betteln um Medienpräsenz und Sonderkonzessionen oder Steuergeldern nach dem jährlichen Vereinsbankrott (siehe in Akrützel, Das ewige Déja-vù, von Christoph Worsch). Wo bleibt eigentlich der Ruck in Deutschland???


mfg

Heiner Garg



Tuesday, April 24, 2012



Brief an die Sportwissenschaftlichen Institute der Uni Jena, Karlsruhe,München,Marburg (März 2012)





Liebe Sportkameraden, liebe Kolleginnen und Kollegen
Nach meinem Rückzug von der Uni in den endgültigen Ruhestand habe ich ein konkretes Vorhaben zum Thema Paradigmenwechsel in der Talentförderung im Sport - Vergleich USA  und Deutschland  begonnen und einige Artikel auch schon verfaßt und weitergereicht. 
Dabei habe ich eine Reihe von Fürsprechern  (Wirtschaft, meine eigenen ehemaligen Studenten, Kollegen vom DSLV, einige Fulbright alumni, ein Hochschulratsmitglied (aus der Wirtschaft) der Uni Jena, verständnisvolle Elternvertreter,  Sportärzte und  Neurologen, aber auch ängstliche und sogar feindselige Gegner gewonnen.  Zu den Letzteren zählen die gesamte Kultusbürokratie mitsamt dem Lehrerfortbildungsinstitut Thüringens. Lehrer und Organisatoren des Schulsports und des Projektes “Jugend trainiert für Olympia”. Auch die Mehrzahl der Schuldirektoren und eine Reihe von Sportwissenschaftlern, finden das Bisherige gut und  wollen dies durch “Vernetzung” und “Projekte” weiterentwickeln.
 An den Unis sollen die Freiwilligenangebote in den alternativen Sportarten verstärkt werden. 
Also allüberall:
 Man will nach dem Prinzip “weiterwurschteln”  wie bisher - mit noch weniger Mitteln und noch mehr Belastung für die einzelnen beteiligten Lehrer und Ehrenamtlichen - am Bisherigen und “Bewährten” festhalten.

Es gibt gottseidank auch Einsichtige und sogar Begeisterte, wie die BB-Abteilung des FC Bayern und der Bayerische BBV, und einige Sportredakteure der FAZ, der  SZ  und von Sat1 dazu und - ausnahmslos - meine ehemaligen Studenten, sowie junge Menschen, die die Gelegenheit hatten, ein Austausch- oder Stipendienjahr in den Staaten, in England oder den skandinavischen Ländern zu verbringen, die mich auffordern meine Vision intensiv weiter zu betreiben und sie auf dem Laufenden zu halten.
Ich fände es deshalb wichtig, wenn ein paar kritische Reaktionen Ihrerseits meine Vorstellung von der Zukunft des Schul-und Hochschulsports bestätigen oder mich stichhaltig eines Besseren belehren würden. Ich will mich nicht monomanisch bei diesem heißen, aber weitgehend in der Politik und der Gesellschaft  ausgeblendeten Thema verrennen.
Einige Fachkollegen an den Universitäten, die ihre Fulbright-Stipendiaten beratend begleiten, haben sich bereit erklärt, ihre Studenten während ihres Studiums in den USA für das Thema “Sport in den USA im Vergleich zu Deutschland”, sowie den gesamten Kulturbetrieb an den amerikanischen Hochschulen und die wesentlich intensivere Außenwirkung der colleges/universities auf die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. 
 Der Deutsche Baseball Verband, für den meine Idee des regulären und systemischen Schul- und Hochschulsportes das Naheliegendste wäre, möchte gerne - traut sich aber nicht. Er  fürchtet einerseits den Umgang mit dem mächtigen, aber starren System  des DOSB, was ich gut verstehen kann.  Anderseits weiß der Baseball-Verband aus Erfahrung , daß sowohl der DOSB als auch DFB keine Rivalen oder gar Innovationen, die ihre absolute Dominanz gefährden, dulden würden.

Jedoch, wäre es nicht äußerst spannend zu sehen, wie sich eine ähnlich der NCAA  konzipierte deutsche Universitätsliga in den populären Ballsportarten inklusive Baseball, Softball oder Frauenfußball weg vom alle anderen Sportarten erstickenden DFB-Monster  entwickeln würde, mit regelmäßigem Spielbetrieb in einer von den Unis, den Medien, den Alumnen und der Wirtschaft gesponserten akademischen Liga? Das verlangt natürlich nach täglichem hoch qualifiziertem Schulsport und dem großzügigen Aufbau einer Schul-Liga als Voraussetzung für die Hochschul-Liga. 
 Bei genauem Hinsehen wird sich aus meiner Analyse ergeben, daß die Übernahme der Talentförderung durch Schule und Hochschule nur einen einzigen Nachteil hat: keine Tradition in Deutschland.
 Wenn das aber der schwerwiegendste Grund für die schroffe Ablehnung meiner Vorstellung durch die Sportpolitiker in Berlin und der auf diese hörenden Beamten in den akademischen Sportorganisationen ist, darf man wohl fragen, wie es dann möglich war, die traditionsreiche und unsere Wissensgesellschaft prägende Humboldtsche Universität radikal zu opfern für die in Deutschland traditionslose anglo-amerikanische Universitätsidee, d.h. genauer gesagt für ein Fragment dieser Idee: Das sportlich-kulturelle Feld - systemischer Teil der amerikanischen Bildungsinstitutionen - ist ja genauso zynisch geopfert worden, weil man die Resourcen nicht aufbringen will.
Nun zur Beschreibung meiner Vision und ihren Vorteilen

Thursday, April 19, 2012


BLINDFLUG
Die Gewalt-Diskussion-Runde aus Politik, Sportverbänden, Vereinen und Medien im   
Z D F  - SPORTSTUDIO 
vom Samstag, den 15. Januar verlief als  der erwartete Blindflug.
Beim START vom Podium der ZDF- Startbahn der Allgemeinplätze war schon klar, daß die mit Angst und ohne Ideen für eine Lösung in die Zukunft der zweiten Bundesligahalbzeit blickenden Fluggäste das ZIEL verpassen und auf dem  PLATZ DER LEEREN  HOFFNUNG notlanden würden.
Die Vereins-und Verbandsvertreter wären am liebsten schon vor der Landung mit dem Fallschirm auf ihrem Lieblingsflughafen  NACH-UNS-DIE SINTFLUT  (oder “Hauptsache die Kasse stimmt”) abgesprungen.
In den Wochen vor diesem Blindflug erfuhr man aus den Medien von den Ankäufen 13-15jähriger Jungens nach dem FC Barcelona-Vorbild (Lionel Messi) durch Vereine wie FF Hoffenheim, VFL Wolfsburg und Bayern München. Die Sportredakteure warnen  vor den psychischen Folgen - reine Heuchelei! Denn sie selbst kritisieren relativ unreflektiert die Nachwuchsarbeit der Vereine und das Versagen der Nationalteams (Olympia 2012- ohne deutsche Ballsportmannschaften) als Folge.
Am Tag der o.g. ZDF-Diskussion erklärt während eines SZ-Interviews der Fußball-Jugendtrainer des FC Bayern München P. Wenninger, die 13-15 jährigen seien genau
 die Jahrgänge  der Technikausbildung, da es die wichtigste Leistungsstufe im Sportlerleben sei
 die muß sich der Verein sichern, bevor sie andere wegschnappen (sic Wenninger)
 die müssen natürlich aus guten Familien stammend, intelligent und gymnasial-tauglich sein.
Auf die Frage nach den “übrigen”, diesen Kategorien nicht entspechenden Talenten oder sportlich Interessierten dieser Jahrgänge gibt Wenninger ausweichende und unglaubwürdige Antworten.
Zurück zum Blindflug: Herr Spahn, DFB- Vertreter, produiziert - wie nicht anders zu erwarten - den fatalsten, aber von allen abgenickten Lösungsvorschlag:
“Die Ultras sind da.  Man muß diese Leute akzeptieren”
Man müsse sie nur zu verstehen versuchen, ihnen “Regeln geben und diese besser als bisher kommunizieren” (sic  Spahn) und ruft zur “Versachlichung der Debatte” auf.
Diese Versachlichung, sagen die  anderen Blindflugpassagiere, sei gottseidank schon eingetreten. Alle zeigen, daß sie ihren Sicherheits- oder Befriedungsjobs gut verwalten, auch finaziell gut vom DFB etc...abgepolstert. 
Als ritualisierte  Männlichkeitsspiele verharmlost ein  “Koordinator der Fanprojekte” das Verhalten der Ultras in und außerhalb der Fußballstadien. Ob er damit feierliches und koordiniertes Zerlegen von Stadien,Bahnhöfen und Polizeieinheiten mit teuren finanziellen Folgen für die Städte meint ? Heilige Einfalt - möchte man sagen, wenn es nicht so traurig wäre. Die Anwesenden im Studio sehen es genauso.
Während der über einstündigen Debatte fallen weder die für mich entscheidenden Begriffe
PRÄVENTION  durch  IDENTIFIKATION   und  IDENTITÄTSSTIFTUNG

noch die Begriffe 
BILDUNG   in  KINDERGARTEN   SCHULE    HOCHSCHULE
DIE  Begriffe   SCHULSPORT  und   HOCHSCHULSPORT    werden allgemein und zu Recht  müde belächelt, weil von Vereinen, Verbänden und Gesellschaft gleichermaßen ignoriert. Schulteamsport in regelmäßigemgr
Dazu fehlten die Sonntagsredner aus der Politik im Studio.
Das bedeutet aber, daß man zynischer Weise die o.e. aussortierten, weil nicht ins Konzept der Vereine passenden 13-15 jährigen sich selbst überläßt. Die Gutscheinaktion der Bundesregierung ist so bürokratisch und minimalistisch ausgefallen, daß sie nichts bewegt. Die von oben verordnete Kooperation zwischen Schule und Verein ist eine verkrüppelte Notaktion. Sie ähnelt der Projektitis, mit denen man seit langem Immigrantenkindern und der Gewaltszene aus den Wohngettos erfolglos begegnet.
Die 13-15jährigen wandern direkt in die Arme der Rechten und Ultras oder zu den religiösen Fundis. Deren  Zulauf wird immer größer.
 Wo bleiben die patriotisch gesinnten Politiker, Sozialpsychologen, Professoren und Philosophen? Das Wort Paradigmenwechsel geistert durch die Reihen, aber die Beharrungskräfte der Status-quo-Fetischisten und Besitzstandwahrer, der feigen, untätigen und schwerfälligen Kultusbürokratie mitsamt den KMK-Dinos aus Berlin sind scheinbar unüberwindlich. Ein ebenso schwerer Brocken ist die Fußballdominanz, die alles andere überwuchert und sämtliche Sponsorquellen für sich alleine ausschöpft. Die totale Erfoglosigkeit bei der Olympiaqualifikation 2012 nicht nur aller vom FB an den Rand gedrängter Ballsportarten, sondern auch des Männer- und Frauenfußballs ist für mich eine nationale Schande.
Hier meine Vision oder mein - hoffentlich nicht utopischer - Lösungsvorschlag:
Liebe Sportkameraden und alle, die  
           
  AN  VERBESSERTER   SPORTLICHER  AUSBILDUNG JUGENDLICHER  
  AM  BEWIESENERMAßEN  BESTEN  INTEGRATIONSINSTRUMENT
  AN  DER WIRKSAMESTEN  PRÄVENTION  VON GEWALT UND  
GESUNDHEITSDEFIZITEN   interessiert sind
Am Fallbeispiel Basketball in Hochschule und Schule erläutere und ermuntere ich zu einem schnellen PARADIGMENWECHSEL  in Sport und Kultur in Deutschlands Bildungsinstituten. 
Der beste Weg dazu sind festumrissene `kleine´ Schritte. 
Dieser Minimal- Vorschlag  im folgenden Text dürfte allerdings schon, wenn die Konsequenzen erkannt werden, eine gewaltige Provokation  sein für Schulämter, Projektverteiler und -verwalter, Universitätshierarchien, Kultusministerien, Vereinsbosse der Amateurklubs, Verbandsfürsten, DOSB, gutachtengeile Professoren. - Tausende von teuren Gutachten über ´Sport ist gut für die Birne´,  in allen Variationen und Ländern schon -zigmal erforscht, landen in den Schubläden der Auftraggeber.
Bitte diskutieren Sie meinen Vorschlag. Ich bin gerne bereit, darüber bei Ihnen zu referieren.
Auf diesem Wege möchte ich bei den Kultusministerien und Vereins- oder Verbandsführern (ein Nachdenken über) einen schnellen Paradigmenwechsel anregen. Deren Hoffnung, die deutschen Vereine und Verbände seien für die neuen gesellschaftlichen Herausforderungen gerüstet und könnten durch Kooperations-  und Vernetzungaktionen mit den Bildungsinstitutionen die Gessellschaft vor Unheil bewahren, haben sich trotz jahrzehntelanger Geduld nicht erfüllt. Den absoluten Höhepunkt der Chaosverwaltung des kulturellen und sportlichen Geschickes  unserer unterprivilegierten und zugewanderten Jugendlichen setzt die Gutscheinaktion der Bundesregierung - zu wenig, zu spät, zu bürokratisch. Auf die Folgen wird im Laufe des Textes noch eingegangen
Es ist klar erkennbar, daß 
1. die kleinen und mittleren Vereine gerade in den weltweit populären Ballspielen immer weniger qualifizierten Nachwuchs für die Profi- und Nationalmannschaften liefern.
2. Ganztagsschulen und Vereine sich in der Nachwuchsausbildung gegenseitig paralysieren werden
Sportgymnasien als Zwitterwesen eklatante Schwächen in der Motivation, der Integrationsfähigkeit, in der Identitätsstiftung und der pädagogischen Qualität zeigen. Regelmäßige Wettkämpfe und Zuschauer sind nicht Teil des Ausbildungsplans.
die Bildungsinstitutionen praktisch eine sportfreie und kulturarme Zone mit Luftblasenemblemen wie “Bewegte Schule”, “Integrationsschule”, “Wirtschaftsfreundliche Schule”,”Umweltschule”, “Europaschule”, “Verläßliche Schule” usw.... sind.  Nichts ist verstetigt; AGs und Projekte schaffen deshalb keine feste Identitätsstiftung und individuelle Ausstrahlung in die Öffentlichkeit, nicht auf die Elternschaft allgemein. Wie sollen sich Immigrantenkinder mit einer Schule identifizieren, wenn es nicht mal die Einheimischen tun?
Mein Vorschlag: Lassen Sie uns Schulen und Hochschulen kräftig "aufrüsten” mit Kapital, Personal und Sportstättenausbau - und zwar nicht kleckernd, sondern klotzend mit einem radikalen Paradigmenwechsel.
Wie und wozu?
 Das soll im folgenden zwingend bewiesen  werden.. 
 BASKETBALL verwende ich dazu als Fallbeispiel - exemplarisch für Handball, Volleyball und in vielen Fällen auch für Fußball, besonders Frauenfußball, aber auch für die in Deutschland weitgehend nicht verstetigten kulturellen Aufgaben der Bildungsinstitute wie Chor, Orchester, Rhetorik, Debattieren u. ä.  mehr.
Mit sportlichem Gruß
Heiner Garg
Es folgt die KONKRETISIERUNG meiner Lösungsidee
  
Basketballzukunft in Deutschland   -   eine Vision  
erträumt am Beispiel der Thüringer Region Erfurt-Weimar-Jena
Kurzbeschreibung
Die Gymnasien der Thüringer Städte Weimar, Erfurt und Jena gründen in 2015  eine TSBL, eine Thüringer Schulbasketball-Liga (m/w).
Über einen Versuchszeitraum von mindestens drei Jahren ab Sj 2013 erhalten die 9.,10.,11. Klassen täglichen Sportunterricht (SU). Nach dem 1.Hj. werden daraus  zwei BB Teams je Schule ausgewählt und mit täglichem Mannschaftstraining für die wöchentlichen Ligaspiele der Mädchen und Jungen vorbereitet und spielen um die TSBL-Meisterschaft. Es gibt kein Absteigen.
Sporttlehrer der Gymnasien, Sportdozenten der Hochschulen ( in diesem Fal: FSU Jena, UNI Erfurt und Bauhau-Uni Weimar sowie Manager aus der Wirtschaft lenken das Projekt.
Ziele
Mannschaftsgeist und Charakterstärke werden durch pädagogisch und psychlogisch ausgebildete Lehrpersonen gefördert;
Identitätstiftung mit der Schule wird zum Mittelpunkt von Schülern,Lehrern, Eltern und Ehemaligen ( im Gegensatz zu dem zu sporadischen und unverbindlichen Projekt Jugend trainiert...);
Konturen für die Schule werden geschaffen; besonders Immigrantenkindern wird eine  verbindliche  Schulheimat geboten; Integration, Toleranz und respektvoller Umgang sowie Förderung der Intelligenz und der akademischen Leistungen werden durch dauerhaftes sportliches Engagement zu einem weiteren zentralen Wirkungsfeld. Es soll natürlich auch ein regionales Reservoir für regionale professionelle Mannschaften geschaffen werden. Dadurch wird für die Nationalteams ein verläßlicher Nachwuchs erwachsen.
Prävention von Gewalt, von Sucht und Krankheiten durch regelmäßigen Sport und vor allem regelmäßigen Sportbetrieb werden auf eine höhere und verläßliche  Ebene gehoben.
Defizite der konventionellen Nachwuchsausbildung durch Vereine und Verbände werden offengelegt und beseitigt. Dadurch werden  schließlich Gesellschaft, Politik und die Bürokratie zu dem unabdingbaren Systemwandel  gezwungen.
Beschreibung
Die einzelnen Schulen erhalten eine unabhängige und unverwechselbare Identität durch die entsprechende Schulsportkleidung und eigene Übungsstätten innerhalb des Campus, - eine Aufgabe für lokale Sponsoren und Elternvereine. 
Bierverlage, Brauereien und Kneipen bleiben außen vor. Die lokalen Medien sind aufgefordert, den Weg der TSBL  zu verfolgen durch Bilder und Texte.
Die Schulen sind aufgefordert durch eigene nachhaltige (statt projektartige) journalistische  und andere kulturelle Kursangebote ihre Teams  zu begleiten, ohne daß diese Kurse ihre Eigenständigkeit im Unterrichtsplan  verlieren. Wünschenswert und pädagogisch sinnvoll: kulturelle Umrahmung der Mannschaftsspiele besonders an den Wochenenden. Diese in vielen Ländern (nicht nur in den USA) seit Jahrzehnten eingeübte und immer wieder optimierte Praxis steigert den Unterhaltungswert, bietet Chören, Orchestern, Tanzgruppen oder Jazzbands der Schulen und Hochschulen ein breites Forum für die eigene Leistungdarstellung und damit für die Wahrnehmung durch die politische und schulische Gemeinde.
Voraussetzungen
Es wird vorausgesetzt, daß intelligente Menschen den Verdacht, daß dieses System dem amerikanischen vielleicht zu sehr  ähneln könnte, nicht als Anlaß zur Ablehnung nehmen.
-  Eine entsprechende Organisation der TSBL muß geschaffen werden.
Vereine können zwar ihre qualifizierten Trainer in die Schulen entsenden, wenn sie die Kosten selbst übernehmen (Lottogelder der Vereine) und auf Bürokratie verzichten. Vereinstrainer müssen mittelfristig zu Sportlehrern unbürokratisch umgeschult werden und damit zu Angestelltenb der Schule oder Hochschule werden. Letztere müssen den absoluten Vorrang vor den Interessen der Amateurclubs haben im Jugendbereich (Inkl. Studenten).
 Die  nun überflüssigen Mitarbeiter der Sport- Bäder- und Schulverwaltungsämter werden nachgeschult und von den Gemeinden als Organisatoren der TSBL ebenfalls als Angestellte in die Schulen entlassen und vom Land  bezahlt. Das spart damit der Gemeinde Räume und Geld. Für die angesprochenen Bereiche erübrigt sich automatisch auch die  Arneit der Jugendämter. Diese Einsparungen müssen in ein vorher abgestimmtes festes Budget für die Bildungsinstitute fließen. Dieses setzt sich weiterhin zusammen aus dem Fundus des KM, der elterlichen Fördervereine, der Wirtschaft, Banken und Versicherungen  der Städte und der Stiftungen. Später kommt dazu eine finanzielle Beteiligung der betroffenen Medien, bes. des Fernsehens (wie e.g. in den USA)
Die englische Versicherung AVIVA in Kooperation  mit The Telegraph fördern mit finanzieller und werbender Unterstützung fast aller englischer Spitzenathleten das Konzept SCHOOLSPORT MATTERS.
 Obligatorische Konstituenten dieses Konzeptes sind wöchentlicher Teamsport und das Bestehen einer Schulsportliga - wie in den zahlreichen  englischen Privatinstituten schon vorhanden. In den USA, Holland  und den skandinavischen Ländern sind es Stiftungen, Firmen, Banken und Versicherungen - darunter auch viele deutsche (!!!), die  Schulen und Colleges zu einem verlässlichen Sport- und Kulturetat verhelfen. 
Die  bei uns in Sonntagsreden und auf Ärztekongressen angespriesene einmalige Präventionsleistung des Sports von kleinauf sollte vor allem die Krankenkassen, Privatkassen, Unfallversicherungen und die Finanzminister der Länder wachrütteln und zur Umsetzung der Erkenntnisse  auffordern.
Auch die demographischen Daten Deutschlands sprechen dringend für einen Wechsel. Die  Gemeinden kriegen kaum noch Mannschaften für den Spielbetrieb der Ligen zustande, nicht einmal  im FB - trotz dessen Monopolstellung. Deshalb ist die identitätsstiftende Wirkung der örtlichen - in manchen Teilen Mitteldeutschlands auch der überörtlichen - Sportvereine am Ende.
Leitbild
Dieses neue Konzept schafft Leitbilder aus unserer EIGENEN Jugend nach erfolgreicher Integration der Immigrantenkinder und ihrer Identifizierung über Mannschaftskameraden  mit Schule und Gemeinde. Die notorischen Sport-Nomaden, meist überaltert, integrationsunwillig, nur am schnellen Geld interessiert - dem eigenen  wettkampfunerfahrenen Nachwuchs  von den Vereinstrainern jedoch rücksichtslos vorgezogen - weden dann zumindest als (zweifelhafter) Idol-Ersatz überflüssig.
Andere in der Welt populäre Ballsportarten wie VB, HB, FB, Rugby, Base- oder Softball etc.. dürften - das ist meine Voraussage - neugierig werden und schnell wünschen, in das Konzept  miteinbezogen zu werden.
Der erfolgreich abgeschlossene Versuch der AKADEMISCHEN  BASKETBALLLIGEN wird - zur Not auch gegen den Widerstand der am status quo interessierten Schulbürokratie - sich verstetigen und allen Schulen Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts  und weiterer Bundesländer oder Regionen empfehlenswert erscheinen.
 Neben dem Sport werden in Schulen und Hochschulen auch die anderen identitätsstiftenden elementaren kulturellen Aktivitäten -  bisher sträflich vernachlässigt -  darin ein Muster für ernsthaftere Wahrnehmung und  Hoffnung auf Verstetigung sehen: nachhaltiger Aufbau von Sinfonieorchestern, Theatergruppen, Chören, Tanzgruppen, Debating Clubs etc... statt vermeintlich prestigeträchtigerer kleiner Provinztheater und Kleinstadtorchester für touristische Zwecke oder die Befriedigung eitler Politprominenz ansonsten finanzschwacher Ortschaften.
Kooperation mit einem Sportverein
Die in den letzten Jahren aus der Not geborene Kooperation ist ineffizient, weil zu bürokratisch, zu vereinsbestimmt, ohne pädagogische  und psychologische Qualitätssicherung. Es besteht nur bedingte Interessengleichkeit. Vereinsführer und -trainer  polemisieren eher gegen Schule und Uni als daß sie das dortige akademische Lehrpersonal und die eigentlichen Prinzipien der Sportausbildung und Bewegungserziehung  anerkennen. Die Halbherzigkeit, mit der Sportvereine Kindergartenkinder - einmal pro Woche im Höchstfall, mit Totalausfall in den Ferien - den Bewegungsdrang der Kinder beglücken, ist unbefriedigend, wird aber von den engagierten Eltern leider hingenommen .  Das Totschlagargument ´DAS GELD FEHLT ´ hat sie leider zu sehr beeindruckt. Die andere gebetsmühlenart wiederholte Phrase des DOSB und der Landesverbände “Die traditionelle Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein hat sich bewährt” ist genau so wenig wert wie ihre Negation. Selbst der DOSB (Th.Bach auf der letzten DOSB Tagung) spricht mittlerweile von Reibungen, die durch die Einführung der Ganztagsschule noch zunehmen würden.
Qualifizierungsmöglichkeiten
Das leuchtende und schon lange wie selbstverständlich existierende Beispiel in der Region JENA WEIMAR ERFURT ist das Musikgymnasium Belvedere. In Schulgeist, Ausstrahlung, akademischer Qualität, Integrationsleistung, Prestige und finanzieller Absicherung bewirkt es die “Wunder”, die wir im Sport noch suchen. Die hiesigen Sportgymnasien haben leider keinen exemplarischen Charakter. Es fehlt der Wettstreit mit anderen Schulen in einer akademischen Liga ( nicht elitär gemeint). Ideal wäre die Fortsetzung der Schulliga in einer Hochschulliga mit regelmäßigem teamsport in Ligen vor einer gewissen Zuschauermenge. Ein Musikgymnasium braucht seinem Wesen nach keine regelmäßigen Wettkämpfe und keine Liga als Plattform. Es findet seine natürliche Fortsetzung in der Musikhochschule (Franz-Liszt- Hochschule Weimar). Seine Schüler brauchen und erhalten mit Begeisterung  Einladungen für Aufführungen vor einem Publikum aus allen Bereichen der  Öffentlichkeit. Die jungen Musiker überzeugen jeden durch Dynamik, Begeisterung, Vielfalt und großes Können. Die Sportgymnasiasten spielen in Vereinen, meist vor leeren Zuschauerrängen oder - falls sie ihre Karriere fortsetzen wollen oder können vor Horden von Fußballrowdies in Erfurt, Dresden und Jena, - je kleiner die Vereine und je niedriger die Spielklasse umso erbärmlicher die Umgebung.
Die Musikgymnasien  liefern den Nachwuchs für die Musikhochschulen (e.g. HfM Weimar und die Weimarer Staatskapelle, Sinfonieorchester Jena) oder gehen als Musiklehrer in die Bildungsinstitute.
Der Landessportbund wird eingeladen,dieses Konzept zu beobachten und daraus für die Sportlehrerausbildung  an den Universitäten Vorschläge zu machen. Unter dem Dach der Sportwissenschaftler der Unis und  in Kooperation  mit dem DOSB könnte der Aufbau einer eigenen Division für die Lenkung und den Übergang des Schulsportes in die Hochschulen entstehen. 
Das Konzept des TSBL muß möglichst bald in die Hochschulen übernommen werden. Die rigorose Übernahme des anglo-amerikanischen Systems der tertiären Bildungsstufe (Bologna) unter brutaler und arroganter  Mißachtung  (oder aus Ignoranz?)  des systemischen Sport- und Kulturbetriebs der amerikanischen, britischen und nordeuropäischen Universitäten hätte der DOSB  eigentlich im Interesse der physischen UND psychischen Gesundheit der Studenten UND des akademischen  Nutzwertes für Studenten und  junge Leistungssportler nie und nimmer dulden dürfen.
Reflexion/Evaluation der Kooperation
Dieses Konzept ist als Gegenbeispiel zur Nachwuchsarbeit in Vereinen und Verbänden zu sehen und soll beweisen, daß es um ein Vielfaches effizienter ist. Es ist trotz höherer Anfangsinvestitionen im Endeffekt billiger:  Es integriert schneller und erfolgreicher, verhindert  Alterserkrankungen, stoppt Gewalt, stärkt die Disziplin und Identifizierung in Schulen und deren Gemeinden, erweitert und verändert die Zuschauerstruktur, entlastet die Familien und die Steuerzahler. Gutscheine des Arbeitsministeriums werden überflüssig. Das Geld für die Hunderte von nutzlosen Projekten  fließt dahin, wo es vorbeugend und effizienter gebraucht wird : an die Bildungsanstalten von Kindergarten bis zur Universität.
siehe auch meine  Bemerkungen zu  “Qualifizierung”  und  “Beschreibung”.
Nachhaltigkeit
Zu “ Auswirkung  auf Ehrenamt”:  Leider werden die Ehrenämtler bei ihrem selbstlosen Dienst von  Vereinsbossen und vereinsnahen Politikern zu oft als Billigsklaven oder für publikumswirksame Shows mißbraucht (Urkundenverleihungen)
Bei unserem Konzept jedoch fühlen sich die Eltern und Großeltern geehrt, regelmäßig - sogar beim Training - anwesend zu sein, zu helfen und zu spenden für den Erfolg und das Glück ihrer Kinder und das Ansehen der Schule. Nicht jeder hat aktiv Sport betrieben, aber jeder ging einmal zur Schule - für die  Eltern ein freudiges déjà-vu. Echte Alumnenkultur käme  endlich in unserem Land in Gang.
siehe auch meine obigen Ausführungen zu “Leitbild”  und “ Voraussetzungen”
Kreativität
Ich habe durch Gespräche mit Kollegen der FSU Jena, in Blogs und in Leserbriefen  auf die Vorteile meines Konzeptes hingewiesen.
Leider ist den meisten Akteuren der STATUS QUO zu lieb, um ihn aufzugeben. Natürlich verlieren die Sportreporter, vereinsnahe Politiker und Professoren (als Gutachtenschreiber) Pfründe,da sie nicht mehr zum kostenlosen Besuch von Großereignissen, inkl. Sportlerbällen mit Vereinssponsoren wie Brauerei, Banken, Firmen inklusive Sportartikelherstellern mit ihren für den normalen Jugendlichen unbezahlbaren Luxusartikeln eingeladen werden. Da fällt es leicht,den Bewegungsmangel der Kinder und folgenschwere Langeweile der Jugend zu ignorieren.
Auch die Bundestagsbeauftragten des Sports und ihre Mitarbeiter sonnen sich lieber bei  glamorösen Veranstaltungen des Leistungssports. Bei den aufwändigen Empfängen wird der Abstieg der Nationalmannschaften, das totale AUS  aller Ballspielteams Deutschlands für Olympia 2012 (BB-w, HB- m/w,VB-m/w, FB-m/w  etc....) ausgeblendet. Die fast in der Versenkung verschwundenen Sportarten  wie Rugby, Softball, Tennis, Golf, Ringen, Judo und LA werden kaum noch erwähnt und in Schule oder Uni verschmäht.
Der Paradigmenwechsel MUSS kommen  als
 D A S V -  Deutsche Akademische Sport-Vereinigung, ähnlich der amerikanischen NCAA, allerdings modifiziert und ohne deren bekannte Schwachstellen. 
Mehrwert
Die am Konzept beteiligten  Schüler werden ihre gesteigerte Teamfähigkeit, ihr Verantwortungsgefühl für den Ruf der Schule, ihre Vorbildrolle für die nachfolgenden Schüler- und Studentengenerationen mit neuer Selbstverständlichkeit unter Beweis stellen.
Die NEUEN BASKETBALLER  und ihre Erfolge werden dann die mehr am FB, VB, HB, Tennis und Ringen  interessierten Mitschüler ermuntern,  den Transfer des Basketball-Konzeptes auf ihre Sportarten zu verlangen. Dadurch hätten endlich die in der übrigen Welt  beliebten Spiele wie Softball, Baseball und Rugby  eine Chance an deutschen Schulen und Hochschulen . Die Möglichkeit, seine technische Perfektion  in täglichem Training und wöchentlichen Ligaspielen zu steigern und das noch vor einem größeren Publikum und für die eigene Schule oder Hochschule, sollte dazu beitragen. 

Heiner Garg
Sonnenweg 6
99439 Ettersburg
01727229614 (mob.)

Dear friends in Germany and in the European Union,
as a former Fulbright scholar (1974/75 and 1994/95) and through many visits to colleges with respectable athletic programs in the States ( some of my children and many longtime friends live there)  I´ve gotten influenced and pretty convinced by  the value of US college and school sports activities and the underlying structures for American society.
Thus I have come to think about a similar academic and athletic implementation in my own country. Of course, this is a Sysiphean task and I  know it will take toughness, patience, and creative ideas to convince a society deeply rooted in a sacrosanct German tradition of  VEREIN- and VERBAND structures with no democratic tradition, unshaken so far and never really questioned  or put under scrutiny.
But, I have decided for myself to pick up on my own experience in the States, look out for supporters and launch attacks against the established representatives - maybe even on a European level. I consider it fair to capitalize on the recent disasters of the German national teams in virtually every team sport. Neither in volleyball, nor in basketball nor in handball nor in waterpolo and not even in soccer will Germany be represented in London this year during the Olympics. It is also fair to call this a national disaster, because both the men´s and the women´s teams have shamefully failed to qualify for the most prestigious event in sports, the Olympic Games. Their lack of quality has been coming into light for a couple of years. Nobody except the head coaches dared to criticize the system as such. The representatives have contented themselves with some random tinkering, garnished with great pomp and supported by loud-mouthed populist politicians. Or they exploited with gleeful celebrations and courteous rewards single heroes like  Magdalena Neuner to distract the public from their own failed policies.
It is an irony of fate and - maybe - a blessing in disguise that this young intelligent lady decided with all her natural charm and buoyancy and the confidence she had gained through her great achievements to quit   - in the face of all the overblown hype and hopes around her.
Well, since there hasn´t been much lately to celebrate and a gloomy period ahead, it was Miss Neuner´s fate to be ruthlessly thrown to the limelight and lionized by the media, hungry politicians, disillusioned sponsors and, of course, the DOSB representatives. Thus she knew exactly when it was time for her to save her life and individual happiness.
This is not what SPORT is about.
Sport and athletic exercise are one of the key factors to the physical, emotional and intellectual development and integration of kids, especially from underprivileged and immigrant families in the otherwise heavily blamed  US school system. Of  its two columns, the academic, on the one hand, and the athletic, cultural (extracurricular activities included) on the other,  it is the latter which fascinates young people most, makes them happy and  gladly identify with their social environment. They come home to beg their parents, families and neighbors to attend their games, their shows, concerts even their athletic practice periods: They tell their immigrant parents to learn English fast and get rid of their accents for their own pride and in order not to be exposed to mockery. These are the bridges which lead to proud adoption of American traditions like Thanksgiving dinner American style, going to Halloween parties. joining Indian powwows, political-historical parades and fund raising parties. They enjoy regular school choir practice, bands and theater education etc. and become actively involved in extra-curricular activities.
 I am talking here from my own experience and firsthand knowledge, i.e. about my own two kids (5, and 7 of age back in Irving,TX  from 1974 to 1975), and two kids whose German mothers were married to  American G.I.s. It took both their and my own kids a few weeks only to get adjusted to their new Texan environment, but back in Germany it took them months to reluctantly accept their German school realities. Temporarily and rather unfortunately, things in the States changed for the worse  when Reagan became President and introduced tax-cuts for the wealthy and the middle class, thereby stifling most of the attractive programs. However, due to American buoyancy and tradition, foundations and philanthropists etc... most of them have been reinstalled. There is a lot to learn from the American engagement for children´s happiness, the openness for changes and adaptation to new challenges.
German youngsters, especially the ones of immigrant families would profit a lot from similar  athletic and cultural challenges and interactions in schools, school-organized practice opportunities as part of their schedule, and that on a daily basis. Sports and regular cultural activities in schools and colleges are the main integration factors of all disciplines and social or communal activities. These must be followed by weekly team-games against similar and equal competitors within an academic league.
So far, due to mistakes in the past and societal dysfunctions on all levels concerning children, our own German-born kids are always left alone in their natural strife for a home and a familiar and intimate environment to socialize in and to identify with. How much more disastrous must it be for immigrants and their kids, if their native German counterparts suffer from the same misfortune and symptoms?   Isn´t it a shame for a society as rich as the German to not only neglect academic sports and culture, but also allow politicians to discriminate against them in favor of aging and degenerating Vereine and Verbände and a state bureauracy focused on saving expensive concert halls or national theater palaces and sports temples for wealthy citizens and professionals and keeping schools and universities out?!  
Village and smalltown  “Vereinsport” and its “Verbandspolitik”  may still be good enough for adults. Their financial and social dependence on beer-brewing companies, capricious and incompetent coaching staff, on bosses permanently engaged in hostilities are notorious. The  grass keepers and janitors of public sports arenae, famous for their antipathies against kids and their reluctance to admit youngsters from schools, universities and their academic coaching staff to “their” neatly maintained sports altars have always been anathema for me.  Add the impact of corruption and venality, the existence of the club-typical alcohol and drug culture, the craze of eighteen year-old professionals for  hotrods or a fancy lifestyle as status symbols, the existence of hooliganism, the ubiquitous open and latent racist mentality - one cannot but easily conclude that an ambience like this is not at all conducive to talent support, character education, respect for other cultures and identification with your own institution and country.
A change of paradigm is an absolute MUST: It is the schools and universities which should take over and start having a much stronger impact on our society. It is about time for our universities, and that means both students and professors to step out of  the cosiness of their  ivory tower, abandon the straitjacket of state bureaucracy and stir up public unrest and engagement for education and genuine patriotism.
 In basketball the Alba Berlin team managers, obviously driven by need, seem to have been going out of their way to sponsor school basketball - if they find any willingness and courage at all in inner city schools and their desperate staff. Yet their highly appreciated ways will never be successful unless the Vereins- and Verbandspolitik get kicked out of their dominating role over talent support.
Meanwhile Thomas Bach from the DOSB seems to become aware of the frictions arising from these two naturally incompatible systems: Schulsport vs Vereinssport. 
The following facts should be enlightening enough for even the stubbornest club fan about why the conventional German “Nachwuchs”-policies have flopped over the years and will continue to do so:
Not a single National team in the popular ball sports has gained admission to OLYMPIA 2012 in LONDON,  not even the soccer team, though rolling in money.
The First Five in the leading basketball teams are 90% American. The leading scorers in Basketball, Handball and Volleyball are professionals from foreign countries.Therefore the dominant German clubs are second or third class in European league competitions with a downward tendency.  The clubs run out of money to pay the salaries for extra-class players - a European-wide phenomenon
Medal chances for German athletes in the main events,,especially at Olympic Games, will soon be reduced to disciplines hardly popular with or affordable for the average school kid or university student.
 Underprivileged children and their parents don´t accept the minimal handouts (Gutscheinaktion)  by a populist government decision. This kind of ´support´ has come too late, is based on humiliating bureaucratic conditions and exposes their children to an unfamiliar and in many cases hostile and unimaginative environment of Deutscher Vereinssport.
The dropout rate in Sportgymnasia is disappointingly high, especially once the kids have come off age. Too many of our 14 - 18 year-olds  appear to be lost for further athletic activities. The main reasons: lack of educational quality, absence of qualified staff, lack of motivation because of total absence of audiences and team competition....
My suggestion to the German and, maybe, European sports establishment, since some European countries seem to be confronted with similar problems:
Introduce everyday school sports and weekly team sport events.
Begin founding academic leagues for the main and worldwide most popular team games in schools and universities.
Recruit the most talented students from daily sports lessons and  establish regular school teams around them.
Allow schools and universities to control sport facilities and to request and raise funds for the building and maintenance of new ones on campus instead of giant but empty stadia outside campus.
Academic institutes should be encouraged (and not  prevented) to raise money from alumni, banks, the media, insurance companies and big industry, and parent associations  Established pro-clubs and badly managed clubs must  be excluded form taxpayers´ money and lottery funds. The German DFB is very welcome to shift some of its enormous  wealth away from bolstering shamefully rich stars and clubs into our youngsters´, especially immigrant kids´ sports education and integration  instead of stifling all other academically or publicly organized sports activities with its enormous resources for the sake of its own wealth and supremacy. 
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